Friday on my mind



Während der Laufzeit der Ausstellung bietet die Reihe „Friday on my mind“ von Januar bis April an vier Freitagen ein umfangreiches Abendprogramm. Zur Auswahl stehen Spezialführungen, Gespräche, Performances und ein Konzert mit den beteiligten Künstlern der Ausstellung und Experten. Für Getränke und Snacks sorgt an den Abenden im Frankfurter Kunstverein die Cafébar im Kunstverein.


Freitag, 30. Januar 2015
Frankfurter Kunstverein

17 Uhr | „Führung Spezial: Skulptur“
mit den Künstlern Khaled Barakeh, Johanna Kintner, Emilia Neumann, Simon Speiser, Lilian Engelmann (Kuratorin Frankfurter Kunstverein) und Michael Schumacher (Architekturbüro Schneider+Schumacher)

In dieser Führung stellen wir vier junge Künstler aus Frankfurt vor, die auf unterschiedliche Art und Weise mit Skulptur arbeiten. Der Blick der Künstler und der Kuratorin wird dabei ergänzt durch den Experten zum Thema Material und Raum Michael Schumacher.

ab 19 Uhr | „Über Fotografie“
Gespräch mit den Künstlern Florian Albrecht-Schoeck, Christiane Feser, Helena Schlichting, Stefan Stark und Franziska Nori (Direktorin Frankfurter Kunstverein)

In dem Gespräch werden vier zeitgenössische Positionen künstlerischer Fotografie vorgestellt, die in der Ausstellung mit mehreren Werken vertreten sind.

ab 20.45 Uhr | „Orte im Porträt“
Filmscreening und Gespräch mit den Künstlern Bianca Baldi, Gunter Deller, Andrew de Freitas und Anita Beckers (Galeristin mit Schwerpunkt Videokunst)

In einer kleinen Filmreihe werden weitere Filme von Künstlern aus der Ausstellung präsentiert. Die Künstler sind anwesend und werden in einem Gespräch Informationen und Hintergründe zu ihren Filmwerken geben.
Das Gespräch findet teilweise auf Englisch statt.

ab 22 Uhr | „No Man is an Island“
Performance von Vytautas Jurevicius

Die vielteilige Performance des litauischen Künstlers Vytautas Jurevicius besteht aus einer Serie von Interventionen, in der Partizipation zwischen Menschen verschiedener Hintergründe zentral ist. Die Grenzen zwischen Inszenierung und Realität verschwimmen. Thematisiert werden die Rituale des menschlichen Miteinanders. Die Performance findet in beiden Kunstvereinen statt und lädt die Besucher durch kleine, kaum bemerkbare Veränderungen zur Überprüfung der eigenen Wahrnehmungsmuster ein.

Preis: 6 € (zzgl. Eintritt), 4 € Mitglieder


Freitag, 20. Februar 2015
Nassauischer Kunstverein Wiesbaden

17 Uhr | „Führung Spezial: Raum“
mit Elke Gruhn (Direktorin Nassauischer Kunstverein) und Dominik Fink (Kuratorische Assistenz Nassauischer Kunstverein)

ab 19 Uhr | „Eroberung des Raumes“
Gespräch mit den Künstlern Sandra Kranich, Jol Thomson, Sofi Żezmer, Tracer, Vytautas Jurevicius, Raphaela Vogel, Stefan Stark und Elke Gruhn (Direktorin Nassauischer Kunstverein)

In dem Gespräch rücken die raumbezogenen Arbeiten der anwesenden Künstler in den Fokus. Mit ihren Installationen, Skulpturen und Performances positionieren sich die Künstler zum Thema Raum und verhandeln unterschiedliche Raumkonzepte – mediale, philosophische oder aber konkret physische – sowie das Spannungsfeld von öffentlichem und privaten/institutionellem Raum.

ab 20.30 Uhr | „Warum es ein Außen braucht“
Performance von Kristallo (Jonathan Penca, Charlotte Simon, Zink Tonsur)

„Im Zeitalter der sich ständig ändernden Daseinsentwürfe verortet sich der außerirdische Superorganismus Kristallo, eine im Jahr 2012 geschaffene Sphäre des Künstlerkollektivs Jonathan Penca, Charlotte Simon und Zink Tonsur. Dort führen geschlechtslose Entitäten ein esoterisches Leben.“

Bei der Performance „Warum es ein Außen braucht“ (2014) handelt es sich um eine Fortsetzungsgeschichte. Sie erzählt von einer Realität im tanzenden Kosmos, welche die Bedeutung des Entdeckens und Erlebens im Außen betont. Die Entsendung von Kosmonauten ins All, mit der Aufgabe, Informationen und Erfahrungen zu sammeln und diese ins kollektive Netzwerk einzuspeisen, wird dabei zu einer Notwendigkeit. Dadurch sichert diese das Fortbestehen Kristallos. Die drei räumlich getrennten Akteure kommunizieren allein durch elektronisch erzeugte Klänge, Musikinstrumente und gesungene Texte. Ihre Beziehung untereinander, sowie zu den „im Außen“ lebenden Kosmonauten, ist symbiotisch.

ab 21 Uhr | „Hier spielt die Musik“
Gespräch und Konzert mit den Künstlern Andrew de Freitas, Bernhard Schreiner, Ben Patterson, Anne Imhof, Kristallo (Jonathan Penca, Charlotte Simon und Zink Tonsur), Jessica Sehrt und Stefan Fricke (Hessischer Rundfunk)

Mit der zunehmenden Verfransung der einzelnen Gattungen, gehen spätestens seit den 60er Jahren bildende Kunst und Musik eine enge Liaison ein. Im Gesprächskonzert „Hier spielt die Musik“ sprechen die anwesenden Künstler darüber, welche Rolle die Verwendung von Musik, sei es Kunst- oder Popmusik, in der zeitgenössischen künstlerischen Praxis spielt und äußern sich über ihr  persönliches Verhältnis zum „Zeitmedium“ Musik.

ab 22 Uhr | Fluxus Cocktails in Ben’s Bar mit Ben Patterson

Ben Pattersons Environment „BEN’S BAR“ ist nur mit ihren legendären Cocktails komplett. Eine Kostprobe werden wir zum Abschluss des Abends servieren.


Freitag, 6. März 2015
Frankfurter Kunstverein

17 Uhr | „Führung Spezial: Material“

Schon seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass vor allem für eine jüngere Künstlergeneration Material nicht bloß Medium für eine Form sein kann. Sie beschäftigen sich mit der Beschaffenheit von Stoffen und hinterfragen durch verschiedene Materialverwendungen ihre Bedeutung im Bezug auf Fotografie, Malerei oder Skulptur. In der Führung werden eine Reihe von Künstlern vorgestellt.

ab 19 Uhr | „Über Malerei“
Gespräch mit den Künstlern Dorothee Diebold, Helga Schmidhuber, Jonas Weichsel mit Gunther Reski (Prof. HfG Offenbach)

In der Ausstellung sind unterschiedliche Formen von Malerei zu sehen: großformatige figurative Ölbilder, abstrakt- monochrome Gemälde, sowie Bilder bei denen digitale Techniken bei der Entstehung zentral sind. In dem Gespräch mit dem Maler und Professor an der Hochschule in Offenbach, Gunter Reski, werden einzelne Malereipositionen aus der Ausstellung vorgestellt.

ab 21 Uhr | „Warum es ein Außen braucht“
Performance von Kristallo (Jonathan Penca, Charlotte Simon, Zink Tonsur)

„Im Zeitalter der sich ständig ändernden Daseinsentwürfe verortet sich der außerirdische Superorganismus Kristallo, eine im Jahr 2012 geschaffene Sphäre des Künstlerkollektivs Jonathan Penca, Charlotte Simon und Zink Tonsur. Dort führen geschlechtslose Entitäten ein esoterisches Leben.“

Bei der Performance „Warum es ein Außen braucht“ (2014) handelt es sich um eine Fortsetzungsgeschichte. Sie erzählt von einer Realität im tanzenden Kosmos, welche die Bedeutung des Entdeckens und Erlebens im Außen betont. Die Entsendung von Kosmonauten ins All, mit der Aufgabe, Informationen und Erfahrungen zu sammeln und diese ins kollektive Netzwerk einzuspeisen, wird dabei zu einer Notwendigkeit. Dadurch sichert diese das Fortbestehen Kristallos. Die drei räumlich getrennten Akteure kommunizieren allein durch elektronisch erzeugte Klänge, Musikinstrumente und gesungene Texte. Ihre Beziehung untereinander, sowie zu den „im Außen“ lebenden Kosmonauten, ist symbiotisch.

Eintritt frei


Freitag, 17. April 2015
Frankfurter Kunstverein

17 Uhr | „Führung Spezial: Karthographien“

In dieser Führung werden Künstler vorgestellt, die sich in einem weiteren Sinne mit Kartographie auseinandersetzen. Sie beschäftigen sich mit der Darstellung der Welt, den Maßstäben, durch die die Welt vermessen werden kann und entwickeln künstlerische Gegenentwürfe zur klassischen Geographie.

ab 19 Uhr | „Über Performance“
Gespräch mit den Künstlern Vytautas Jurevicius, Anne Imhof, Jonathan Penca (Kristallo), Markus Walenzyk und Fabian Schöneich (Kurator Portikus)

In dem Gespräch werden die Arbeiten der an der Ausstellung beteiligten Performancekünstler vorgestellt und ihre jeweilige Arbeitsweise weiter erläutert.

ab 21 Uhr | Audiovisuelles DJ Live-Set „Arbeiterlieder“
mit Jessica Unversehrt (IVI resident) und Anne Euler

„Beats per Hour“ ist eine frisch geborene Frankfurter Partyreihe deren
zweiteilige Auftaktveranstaltung im Frankfurter Kunstverein startet. Der erste Teil „Arbeiterlieder“ befragt entlang der gemeinsamen Triebkraft eines Taktgebers die technoide Tanzveranstaltung als ein Modell des kapitalistischen Arbeitsalltags. Der zweite Teil „Straight aus dem Uterus“ findet in Folge an einem bisher nicht offiziellen Ort statt.

Eintritt frei



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